21.02.2020
Am 21.02.2020 war es endlich so weit. Benny von frm-technik und ich, Rico, fuhren nach Zürich und holten Gustav. Zu diesem Zeitpunkt stand der Name noch nicht fest.
Als wir auf den Hof des Gebraucht-LKW-Händlers fuhren suchte ich natürlich schon aufgeregt nach dem schönen rot-weißen Auto. Er stand versteckt in einer Tiefgarage.
Etwas verloren sah er da schon aus.

Beim ersten Einsteigen stand der Name für unser neues Vehikel dann auch sofort fest. Immerhin stand der Name schon auf der Abdeckung des Sicherungskastens vorm Beifahrer.

Nun folgte eine wahre Odyssee durch den Schweizerisch-Deutschen Bürokratiedschungel. Das Problem war, dass die mitgebrachten deutschen Überführungskennzeichen in der Schweiz nicht galten. Der Grund wurde uns zwar erklärt, verstanden haben wir ihn aber nicht. Somit mussten wir ca. 30 Minuten durch die Gegend fahren um bei der zuständigen Zulassungsstelle schweizer Überführungskennzeichen zu besorgen. Dort gab es dann noch etliche Diskussionen wegen der Ausfuhr etc.
Nach langem hin und her hielten wir aber endlich die Kennzeichen in Händen und machten uns auf den Weg zurück nach Deutschland.
An der Grenze gab es den ersten Zwischenstopp denn Gustav musste verzollt werden.
Dies ging auch überraschend zügig und ohne Probleme.

Die dortigen deutschen Grenzbeamten waren so begeistert von dem fast 30 Jahre alten Gustav, dass sie sogar zu zweit raus kamen um das Prachtstück zu bewundern.
Der nächste Halt war dann an der Fähre über den Bodensee.

Bei absolutem Kaiserwetter hat es echt Spass gemacht, dieses wunderbare Gefährt zu bewegen. Er ist nicht der schnellste. Aber Spass macht es dennoch. Die ersten Fahrzeuge, die ich bei der Freiwilligen Feuerwehr gefahren bin, waren in etwa gleich. Daher kamen urige Erinnerungen hoch.
Nach einem kurzen Boxenstopp bei einem bekannten amerikanischen Gourmettempel (Golden Arches) ging es mit der letzten Etappe nach Giengen an der Brenz wo Gustav eine längere Verschnaufpause machen sollte…
