Mai/Juni 2020
Lange bevor wir wussten, welches Fahrgestell es denn nun sein würde, ging natürlich die Planung los. Zunächst wurden unzählige Skizzen verschiedenster Grundrisse ganz herkömmlich mit Papier und Bleistift angefertigt.
Als das Grundkonzept stand und die Planung konkreter wurde, haben wir jedoch ein iPad Pro angeschafft. Auf dem wurden dann die Möbel in einem CAD Programm gezeichnet.




Mit diesem Plan ging es dann in die Werkstatt. Naja, vielleicht ist Werkstatt ein etwas zu hoch gestochener Begriff. Die eine Hälfte unserer Doppelgarage wurde mehr oder weniger leer geräumt und die benötigten Maschinen dort aufgestellt.
Da wir keine Schreiner sind, mussten wir viele der Geräte erst anschaffen. Auch hatten wir noch nie an einer Tischkreissäge gearbeitet, geschweige denn mit einer Oberfräse. Aber alles sollte sich ja lernen lassen.
Sehr viele Tipps zum Thema Holzbearbeitung haben wir übrigens auf YouTube im Kanal „Lets bastel“ von Michael Truppe gefunden. Ohne ihn hätten wir uns vermutlich nicht einfach so an eine Ober- oder Tischfräse gewagt.
Der Plan ging aber ganz gut auf. Jedes einzelne Teil der Möbel konnten aus dem CAD Programm auf dem iPad virtuell heraus gezogen und entsprechend gefertigt werden.
Die Möbel bestehen aus Birke-Multiplex mit 9, 16 und 21 mm Stärke. Also eine recht massive Angelegenheit.
Bei der Herstellung der Duschwanne haben wir uns dann an den Schlosser unseres Vertrauens gewendet. Dieses in alle Richtungen verwinkelte Ding konnte nur er herstellen. Vom Schweißen haben wir nämlich noch weniger Ahnung, als vom Schreinern.
Das Bad ist dann auch der einzige Raum, in dem Edelhölzer zur Verwendung kommen. Wir haben uns lange gegen dagegen gewehrt, weil uns der Umweltgedanke die ganze Zeit im Kopf herum schwebte. Schließlich haben wir hierfür jedoch einen Händler gefunden, der sehr stark darauf achtet, möglichst klimaneutral zu arbeiten. So wurden nun also der Waschtisch, die Toilettenabdeckung und der Boden aus Teakholz gesägt.





