08.06.2020
Inzwischen wurde auch an Gustav viel gearbeitet.
Dann kam das Aggregat vom Stromerzeuger raus und die Hebebühne wurde entfernt.
Somit brauchte er eine neue Traverse, die die Hauptholme des Rahmens hinten mit einander verbindet.
Es wurden noch ca. 3km Auspuffanlage abgebaut.
Wir hatten uns überlegt, ob wir nicht den schönen Auspuff mit der Charakteristischen Klappe oben behalten sollten. Da wir aber nicht ständig unsere Solarpanelen auf dem Dach putzen wollten, musste er weichen.
Weil wir den Platz ausserhalb des Rahmens für Staukästen und Tanks brauchen wurden alle Leitungen und der Speichertank für die Luft nach innen verlegt. Nun blieb außen nur noch der Batteriekasten übrig. Das ist auch gut so, denn an die Batterien muss man ja vielleicht später leichter dran kommen.
So sieht er schon wirklich ziemlich nackt aus.
Die erste Beurteilung zeigt jedoch ein weiteres Mal, dass unsere Entscheidung goldrichtig war. An dem Fahrgestell müsste nicht viel gemacht werden. Es sah für sein Alter klasse aus. Keine Teile müssen ersetzt werden.
Unser Bestreben bei der Planung war es, Gustavs Gesamtlänge unter 8m zu halten. Dies kann wichtig werden, wenn wir doch mal auf einen Stellplatz oder Campingplatz möchten. Viele Betreiber können Fahrzeuge über 8m nicht akzeptieren. Auch die eine oder andere Fähre berechnet ab einer Länger von 8m einen höheren Tarif.
An einem anderen Fahrzeug, bei dem der Zwischenrahmen schon montiert war, zeigte Benny, wie weit wir die Kabine nach vorn schieben könnten, wenn wir an der Unterkante eine Schräge einplanen würden.
Tatsächlich haben wir dadurch nicht nur 16cm sondern gleich 18cm rausholen können. Mit einer Umplanung im Innenraum wäre vielleicht auch noch mehr drin gewesen.





