Die ersten Löcher

Heute wird zunächst die „Baustelle“ ein wenig eingerichtet und eröffnet. Hierzu werden einige Werkzeuge und die Ladegeräte für die Akkuschrauber und Bohrer bereit gelegt.


Die Stichsäge am unteren Bildrand lässt schon erahnen, was als nächstes kommen soll.


Das ist der Plan, den es heute in die Tat umzusetzen gilt. Die Ausschnitte sollen in die Trennwand zwischen Wohn- und Schlafbereich. Wo die Ausschnitte hin sollen, hatte Rico gestern schon angezeichnet.
Zum ersten Mal wird nun die Bohrmaschine angesetzt. Es werden Löcher in die Ecken gebohrt und ein Sägeblatt in die Stichsäge eingespannt. Ein sehr gutes Blatt für Holz sollte wohl auch in GFK Sandwichplatten ein gutes Ergebnis liefern. Oder nicht?


Nun, so sieht ein nagelneues Sägeblatt einer wirklich ausgezeichneten Qualität nach ca. 1m sägen aus.
Um es kurz zu machen: Rico hat sage und schreibe 8 Sägeblätter verbraucht, bis die Ausschnitte in der Wand waren.


Und das waren die Lehren des heutigen Tages:
1. Man sägt GFK nicht mal eben mit einem Sägeblatt für Holz. Dies scheint eindeutig das falsche Werkzeug für diese Aufgabe zu sein.
2. Höre auf den Rat von jemandem, der es absolut sicher besser weiß. Benny hatte Rico den Tipp gegeben, ein Sägeblatt abzubrechen und die beiden GFK Schichten der Sandwichplatten einzeln zu sägen. Ansonsten mag der Schnitt auf der Vorderseite zwar schön gerade sein. Auf der Rückseite macht das Sägeblatt aber was es will. Rico hat diesen Rat natürlich nicht befolgt und sein Lehrgeld besteht in einem weiteren Arbeitsgang morgen.
3. Die beiden Buchstaben GF in GFK stehen für Glasfaser. Mit ein wenig Überlegung hätte auch Rico darauf kommen können, dass sich der Staub dieses Materials beim Sägen ähnlich verhällt wie Glasfasermatten, die man zum Isolieren in Häusern verwendet. Die winzig kleinen Splitterchen setzen sich in die Haut und verursachen ein ständiges Pieksen und Jucken. Ein Ganzkörperanzug beim Bearbeiten der GFK Platten ist also sehr wichtig. Immerhin hat Rico bei der Arbeit eine FFP2 Maske getragen. Die haben wir ja alle zur Zeit reichlich herum liegen.

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