Erst mal anzeichnen

Wenn man die Leiter in den Wohnraum hinauf klettert, erwartet einen erst einmal nur viel weiß.


Eine räumliche Vorstellung davon, wie es einmal aussehen soll, bekommt man nur sehr schwer. Als Isotta in die Kabine kommt, bezweifelt sie, dass genug Raum für die drei Bereiche Bad, Küche und Sitzgruppe sein soll. Das Auge verliert sich in dem vielen Weiß einfach.
Also beginnt Rico damit, mit Kreppklebeband auf dem Boden die Positionen der Möbel zu markieren. Das klingt einfach, kostet aber viel Zeit. Natürlich soll alles auf den Millimeter genau sein. Bei der Gelegenheit wird die Kabine komplett vermessen. Das Ergebnis ist beeindruckend. Die vorgegebenen Maße wurden fast exakt eingehalten. Bei einem solchen Koffer wirklich eine Überraschung. Hut ab, FRM-Technik!

Als die Striche auf dem Boden fertig sind, gewinnen wir schon einen guten Eindruck davon, wie viel Platz die Kabine wirklich bietet. Das beruhigt uns.

Hier sieht man das Bad. Es sieht auf dem Bild noch ein wenig klein aus. Aber die Größe sollte ausreichen. Die kleine Schräge unten verfälscht das Bild.


Wir dachten, das die Linien an einem Tag zu schaffen seien. Aber da haben wir uns gründlich verschätzt.

Natürlich wird bei uns nicht nur an einer Baustelle gearbeitet.
Im Keller kümmert sich Isotta um die farbliche Gestaltung der Flächen, die nicht in reiner Holzoptik bleiben sollen.

Zuerst werden die Fronten mit Kreidefarbe gestrichen. Dann kommt der Tellerschleifer zum Einsatz und verleiht der Fläche einen „Shabby chic“. Zu guter Letzt wird die Oberfläche mit einem weiteren Anstrich versiegelt.

In der Wohnkabine schließt der zweite Tag an den ersten nahtlos an.
Die Striche, die zuvor auf dem Boden gezogen wurden, werden nun an den Wänden fortgesetzt.

So wird das Raumgefühl immer deutlicher. Während alles am ersten Tag noch sehr klein wirkte, ändert sich dieser Eindruck wirklich mit jedem einzelnen Strich, der seinen Platz findet.

So sieht es jetzt auf der Fahrerseite aus. Die Sitzgruppe wird bestimmt urgemütlich. Rechts am Bildrand sieht man die Gasleitung, die zum Tank unter dem Heck von Gustav führt.

Die vielen Striche zeigen die Positionen des Unterbaus für das Podest, auf dem die gesamte Sitzgruppe ruhen soll. Rechts neben der Tür wird der Unterschrank für den Holzofen entstehen.

Hinterlasse einen Kommentar