Gustav ist zuhause

Nun ist es endlich so weit. Gustav ist zu Hause.

Am Samstag, 12.06.21, machten wir uns gegen 16:00 Uhr auf den Weg nach Giengen. Benny Jülich von FRM-Technik erwartete uns schon. Auch Gustav stand schon fast fertig vor der Halle und wartete darauf, mal wieder Autobahnluft zu schnuppern.


Ein paar Kleinigkeiten müssen noch erledigt werden und bleiben deshalb erst noch in Giengen. So muss der Ausleger, an dem später Ricos Motorrad hochgehoben wird, verzinkt werden. Das Gleiche gilt für die Schiene, auf der das Motorrad dann stehen wird.
Wir haben uns ausserdem dazu entschieden, die Staukästen, die unter die Wohnkabine gehören, erst später montieren zu lassen. So dürfte es einfacher sein, Arbeiten unter Gustav auszuführen.

Da wir von FRM-Technik noch etliche Teile für den Ausbau benötigen und auch noch einiges an administrativen Aufgaben zu erledigen sind, verzögert sich die Abfahrt dann bis in die frühen Abendstunden. Aber gegen 20:00 Uhr sind die roten Überführungskennzeichen montiert und Gustav verlässt zum ersten Mal das Gelände auf dem Weg nach Hause.

Die Fahrt verläuft ohne Probleme. Es ist im Fahrerhaus nur unglaublich laut. Der Durchgang zum Wohnaufbau hat ausser dem Schlauch noch keinen Lärmschutz. So ist es, als sässe man direkt auf dem Motor.
Da wir nicht wissen, wie viel Diesel in den Tanks ist, steuern wir abseits der Autobahn recht schnell eine Tankstelle an. Den rechten Tank machen wir voll (223 Liter). In den linken Tank lassen wir nur etwa die Hälfte der Kapazität hinein laufen (209 Liter). Was der Spaß gekostet hat, kann sich jeder selber ausrechnen 😄.

Eigentlich wollte Rico während der Fahrt ein wenig filmen. Aber die Kamera muss sich auf dem Weg nach Giengen eingeschaltet haben und so ist der Akku leer.

Gegen 22:30 steht Gustav auf dem Parkplatz vor unserem Haus. Hoffentlich haben wir die Nachbarn nicht geweckt.


Achtung Ordnungshüter, aufgepasst!
Es ist Sonntag nachmittag. Rico hatte sich eigentlich vorgenommen, gleich nach Ankunft auf die Waage zu fahren. Aber da es gestern so spät geworden war, entschließt er sich, dies heute zu erledigen. Zum Glück ist eine öffentliche LKW Waage gleich im Nachbarort.
Die Ergebnisse: Vorderachse – 4600kg, Hinterachse – 3850kg, Gesamtgewicht – 8390kg.
Rechnet man von diesen Zahlen den Diesel ab, der sich in den Tanks befindet, kommen wir also aktuell auf ein Leergewicht von fast 8to.

Nun kann der Ausbau beginnen…

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