Der Kühlschrank und Kleinigkeiten

Im letzten Beitrag haben wir kurz den Kühlschrank erwähnt. Dieser ist inzwischen auch bei uns angekommen und will verbaut werden. Das Ding ist echt groß und steht in der Garage im Weg. Also, frisch ans Werk:

Die Frage nach dem richtigen Kühlschrank hat uns auch wieder einige Zeit gekostet.
Da gibt es so viele Möglichkeiten:
– Soll es ein gasbetriebener Kühlschrank sein oder einer mit 230V?
– Und wenn 230V wo soll der Kompressor hin? Bleibt er im Innenraum oder verbannen wir ihn nach draußen
– Nehmen wir einen aus dem Campingbereich oder einen für den normalen Haushalt?
– Was für ein Fassungsvermögen brauchen wir?
– Mit oder ohne Gefrierfach? Und wenn mit, integriert oder separat?
Es wurde ein 230V Kühlschrank von Severin mit einem separaten Gefrierfach. Wir erwarten, dass er die meiste Zeit ein wenig zu groß sein wird. Damit er dennoch einen guten Wirkungsgrad und wenig Stromverbrauch haben wird, werden wir den freien Raum entweder mit Styropor oder mit Getränkeflaschen auffüllen.
Ob wir die richtige Wahl getroffen haben, wird sich in Zukunft zeigen (wie so vieles).

Wie sichert man ein solches Monster damit es sich nicht während der Fahrt selbständig auf Erkundung durch den Wohnraum macht?
Er muss gegen Kippen zu den Seiten, gegen Kippen in den Wohnraum und nach hinten und gegen Verrutschen gesichert werden.
Fangen wir mit dem Kippen nach vorn und hinten an:

Aus Alu Flachmaterial haben wir Halter gebogen, die an der Wand und am Deckel des Kühlschranks verschraubt sind. Man kann sie leider auf den Bildern nicht besonders gut erkennen. Aber wenn Ihr auf die Bilder klickt, bekommt Ihr eine größere Ansicht. Dann wird es deutlicher.
Diese Halter sitzen recht gut und sollten vor allem den ersten Ruck verhindern. Für den Rest sorgen die Stabilisierungen zu den Seiten.

Hier kam Armaflex zum Einsatz. Es hat fast die perfekte Dicke, man kann es stauchen und es ist auf einer Seite selbstklebend. Die anderen Eigenschaften des Armaflex waren hier egal. Aber wir hatten es da 😉
Schnell mal insgesamt 8 Stücke zurecht geschnitten, an die Seiten des Kühlschranks geklebt und ihn in die Nische geschoben, fertig.
Am Boden haben wir hinten ein Alu L-Profil am Boden verschraubt.
Der Boden des Wohnraums bekommt sowieso noch eine weitere Schicht aus – das wissen wir noch nicht. Darauf kleben wir dann die Oberfläche des Fußbodens. Diese ‚wir-wissen-noch-nicht-woraus‘-Schicht werden wir so weit an den Kühlschrank verlegen, dass er sich dann auch nach vorn nicht mehr bewegen kann.
Wir haben aber schon die erste Fahrt gemacht und er steht wie eine Eins.
Ob er funktioniert und wie laut er ist, konnten wir noch nicht testen. Wir haben noch keine 230V in Gustav.

Ansonsten haben wir uns um einige andere Kleinigkeiten gekümmert. So hat jetzt der Unterschrank unter dem Waschtisch im Bad seine Tür.

Hier fehlen nur noch die Knebel, um die Tür geschlossen zu sichern.

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