Airlineschienen

Haben wir schon erwähnt, wir haben eine sehr gute Beziehung zu unseren Paketboten. Wir wissen, wann sie im Urlaub sind, im Sommer versorgen wir sie mit Eis und zu Weihnachten gibt es natürlich Plätzchen. Warum wir so ein intensives Verhältnis haben? Tja, manchmal müssen sie uns große UND schwere Pakete bringen….. Wie in diesem Fall mal wieder: unsere Airlineschienen und „Sandbleche“ sind da! Jetzt bekommt Gustav seinen Werkzeuggürtel. Warum die Sandbleche in „“ sind, lest Ihr in diesem Beitrag.

Airlineschienen sind eine praktische Sache an vielen Stellen. Weil es viele Zubehörteile dafür gibt, die man individuell dort platzieren kann, wo man sie braucht, haben wir ein paar davon bestellt. Sie lassen sich auch sehr einfach auf das gewünschte Maß zuschneiden. Montiert werden sie genau so, wie die Aluleisten im Innenraum: Montagekleber auf die Rückseite und zum Verkleben mit Nieten sichern. Hier muss man genauer darauf achten, dass der Kleber auch die Löcher der Niete gut abdichtet, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann.

Auf der Beifahrerseite finden sich gleich drei davon.
Die oberen werden die Befestigungen für das Sonnensegel aufnehmen.

Den Ring werden wir durch kräftige Schlüsselringe ersetzen. Damit können wir diese Dinger am Sonnensegel befestigen und verlieren sie nicht so leicht. Diesen Stein klickt man dann einfach in die Airlineschiene und fertig.
An die unter Schiene können wir irgend welche Teile hängen, wie Müllbehälter oder Wasserkanister oder was uns sonst noch so einfällt.

Kommen wir zu den „Sandblechen“.
Wer Sandbleche kennt, denkt an die langen, sperrigen und schweren Bleche mit Löchern, die durch ihre Ränder einen halbwegs guten Grip für die Reifen bieten. Die Bleche selber sind an den Seiten zur Stabilisierung oftmals mehr oder weniger gebördelt.
Für diejenigen, die total neu in diesem Metier sind, hier eine kurze Erklärung:
Hat man sich in weichem Untergrund wie Sand oder Matsch einmal festgefahren, bewaffnet sich die Besatzung mit Schaufeln und gräbt entweder vor oder hinter den Rädern ein Loch. Die Sandbleche werden dann in diesem Loch so gut wie möglich, fast unter die Räder gesteckt und sollen dem Reifen genügend Bodenhaftung bringen, dass man sich fahrend aus dem Schlamassel befreien kann.
Das war eine wirklich kurze und knappe Erklärung. Man könnte noch sehr viel länger über dieses Thema schreiben. Aber das lassen wir mal an dieser Stelle.
Auf unserer Suche nach den für uns passenden Sandblechen sind wir auf eine sehr interessante Alternative gestoßen. Sandbleche.de bietet Sandboards aus GFK. Diese sind deutlich leichter und platzsparender als die herkömmlichen Sandbleche und somit auch handlicher.

Mit Hilfe des spitz zulaufenden Endes soll es leichter sein, das Board unter den Reifen zu bekommen. Die Ober- und Unterseite ist mit einer unterschiedlich groben Körnung ausgestattet. Sollte ein solches Board nach dem Darüberfahren nach oben schlagen, hinterlässt es sicher auch weniger Beschädigungen am Fahrzeug, als die starren Bleche. Und derjenige, der die Boards dann wieder zum Auto schleppen darf, nachdem man frei gekommen ist, hat es durch das geringere Gewicht auch leichter.
Ob und wie sie sich in der Praxis bewähren, wird sich zeigen. Wir werden bei Zeiten berichten. Schick sieht sieht die überdimensionale Nagelfeile auf jeden Fall aus.
Auch hier haben wir zur Befestigung Airlineschienen verwendet. In die Schienen werden einfache Gewindesteine gesteckt und die Boards mit Schrauben mit Drehknauf einfach daran geschraubt.

Hier sind die Boards auch wieder praktisch, weil man sehr einfach Löcher dort hinein bohren kann, wo man sie braucht.
Eine der Befestigungsschrauben ist übrigens abschließbar, um es Langfingern ein wenig schwerer zu machen.

Von den Airlineschienen haben wir noch mehr. Aber die werdet Ihr in den Beiträgen sehen, wenn wir sie verbauen.

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